Zum 21. Juli 2026 wurden die Regeln für den iSFP-Bonus geändert: Die zusätzlichen 5 % gibt es nur noch auf den Teil der förderfähigen Kosten, der über 30.000 € liegt. Lohnt sich ein Sanierungsfahrplan damit überhaupt noch? Kurze Antwort: für viele ja.
Was der iSFP dir bringt
- Doppelter Förderrahmen: 60.000 € statt 30.000 € förderfähige Kosten pro Jahr (1. Wohneinheit)
- 5 % Bonus auf den Anteil über 30.000 €
- Planungssicherheit für die nächsten 15 Jahre
- 50 % Zuschuss auf das Beratungshonorar selbst
Drei Rechenbeispiele
Alle Beispiele beziehen sich auf die erste Wohneinheit und Maßnahmen an der Gebäudehülle (15 % Grundförderung). Vereinfachte, unverbindliche Darstellung.
| Investition | ohne iSFP | mit iSFP | Mehrförderung |
|---|---|---|---|
| 20.000 € (neue Fenster) | 3.000 € | 3.000 € | 0 € |
| 45.000 € (Dach + Fenster) | 4.500 € (nur 30.000 € förderfähig) | 7.500 € (15 % von 45.000 € + 5 % von 15.000 €) | +3.000 € |
| 60.000 € (Dach, Fassade, Fenster) | 4.500 € | 10.500 € (15 % von 60.000 € + 5 % von 30.000 €) | +6.000 € |
Dem gegenüber steht der Eigenanteil für den Sanierungsfahrplan – der dank 50 % BAFA-Zuschuss überschaubar bleibt. Ab einer geplanten Investition von rund 30.000 € aufwärts rechnet sich der iSFP in aller Regel deutlich.
Und bei kleinen Maßnahmen?
Wer nur eine einzelne, kleinere Maßnahme plant, profitiert finanziell weniger. Trotzdem kann der iSFP sinnvoll sein: Er verhindert Fehlentscheidungen – etwa eine zu große Heizung vor der Dämmung – und schafft die Grundlage für spätere Schritte. Da der Bonus 15 Jahre gilt, zahlt er sich oft erst bei der zweiten oder dritten Maßnahme aus.
Fazit
Der iSFP ist nach der Reform kein Selbstläufer mehr für jede Kleinigkeit – für alle, die ihr Haus in mehreren Schritten oder umfassend sanieren, bleibt er aber eines der wirkungsvollsten Förderinstrumente. Im kostenlosen Telefonat rechnen wir gemeinsam nach.
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand September 2026.
